August 2009
Als Vertreter und Vertreterinnen von Migrantenorganisationen in Ostdeutschland und als Träger, Kooperationspartner und Teilnehmende der Fortbildungsreihe EmPa verurteilen wir die rassistischen Angriffe der Thüringer NPD gegen Zeca Schall aufs Schärfste. Wir sind empört über den Versuch, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Migrationshintergrundes an der aktiven Teilhabe am politischen Leben zu behindern und ihnen die Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft abzusprechen.
Das politische Engagement von Herrn Schall in Thüringen ist Teil unserer gemeinsamen Bemühungen zur Stärkung der eigenständigen Interessenvertretung von Migrant/-innen in den ostdeutschen Bundesländern. Projekte wie EMPA – Empowerment und Partizipation unterstützen die gesellschaftliche Partizipation und das bürgerschaftliche Engagement von Migrant/-innen und wir hoffen, dass in der Zukunft noch viel mehr Zugewanderte sich aktiv in das gesellschaftliche Leben in Deutschland einmischen!
Es ist unser Anliegen, dass sich die Vielfalt der deutschen Gesellschaft auch im öffentlichen Leben wiederspiegelt. In diesem Sinne, fordern wir die zuständigen Stellen in Thüringen auf, Programme für Demokratie und Toleranz ebenso wie das bürgerschaftliche Engagement von Zugewanderten in der Region gezielt zu fördern.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer von EmPa
RAA Brandenburg
Die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg